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Bisher: Wohnungspolitischer Grundsatzbeschluss, Teilnahme am „Großen Frankfurter Bogen“, Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK), Entwicklung Fernmeldezeugamt, Brückenbauhof und ehemaliges Bauhofgelände, Anreizprogramm für private Bauherren: Förderung bis zu 20.000 EUR/Haushalt

Zukunftsziel:
Bezahlbare Wohnungen für jeden, Verlängerung von Mietpreisbindungen, Gründung einer Wohnungsgesellschaft in Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen.

Wie Nahrung und Kleidung gehört auch das Wohnen zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen. Seit Jahren explodieren die Mieten. Viele Menschen können sich eine eigene Wohnung in Heusenstamm nicht mehr leisten. Weiterer Schwund an Unterkünften, die aus der Mietpreisbindung fallen, ist absehbar. Was für den Durchschnittsverdiener immer mehr zum Problem wird - bezahlbaren Wohnraum zu finden - ist für die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft schon viel zu lange Realität. Das kann so nicht weitergehen. Wir müssen dagegen steuern. 
Ein wichtiger Grundstein wurde bereits gelegt: Mit dem wohnungspolitischen Grundsatzbeschluss aus November 2020 hat die Stadtverordnetenversammlung einen Magistratsantrag beschlossen, wonach bei künftigen Wohnbauentwicklungen, die über 1200 m² Bruttogrundfläche oder 20 Wohneinheiten hinausgehen, 30 % der zu schaffenden Wohnungen im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung zu errichten sind. So sind die Grundlagen für bezahlbaren Wohnraum geschaffen worden. Das begrüße ich sehr; dafür habe ich hart gekämpft, denn so werden auch für die Allgemeinheit leistungslose Planungs- und Spekulationsgewinne abgeschöpft. Ich betrachte das Wachstum als eine Chance für die Zukunft. Ich setze auf eine soziale, ökologische und verantwortungsvolle Politik, die vor allem die Stadtteile Heusenstamm und Rembrücken als lebenswerte Orte stärkt. Die Nachverdichtung muss mit Augenmaß erfolgen. Ich setze auf Quartiere, die in Bestand und Neubau gemischt, effizient und nachhaltig lebenswert sind. 

Die Teilnahme am sog. „Großen Frankfurter Bogen“ ist ein weiterer wichtiger Baustein bei der Schaffung von bezahlbaren Wohnungen. Das Land Hessen übernimmt den zu erbringenden Eigenanteil der Kommunen für jede sozial geförderte Wohnung.

Das beschlossene „Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK)“, das im Rahmen des vom Land Hessen und Bund geförderten Förderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung (ehemals Stadtumbau)“ aufgelegt wurde, möchte ich umsetzen. Hier habe ich mit meinem Team aus der Stadtverwaltung mit großem Engagement erstmalig in der Geschichte der Stadt Heusenstamm geschafft, in das Förderprogramm aufgenommen zu werden. Das ISEK bietet der Stadt Heusenstamm die einmalige Gelegenheit, das Stadtumbaugebiet nachhaltig zu entwickeln. Die Fördersumme beträgt rund 13 Mio. Euro.

Grund und Boden ist keine Ware wie jede andere, sondern die Grundlage für unser gemeinsames Leben in der Stadt und nicht vermehrbar. Bei explodierenden Bodenpreisen wird es aber zunehmend unmöglich, darauf bezahlbare Mietwohnungen zu bauen. Deshalb will ich gemeinsam mit Nachbarstädten im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit prüfen, eine kommunale Wohnungsgesellschaft zu errichten, die dem Allgemeinwohl Vorrang gegenüber privaten Renditeinteressen einräumt und den Heusenstammer Wohnungsmarkt vor Spekulationen von Finanzinvestoren entzieht. 

Als Bürgermeister werde ich dazu in den kommenden Jahren meinen eingeschlagenen Weg weitergehen:

  • Leistungslose Bodenwertsteigerungen „für die Allgemeinheit nutzbar machen“, ist mein Wunsch, um neue Flächen im Sinne einer zielgerichteten Entwicklung zu nutzen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Kosten für die nötige technische wie soziale Infrastruktur und Mobilitätsangebote durch die Wertsteigerungen und nicht durch die Stadtgesellschaft zu finanzieren.
  • Die wenigen verbleibenden Flächen, die in Heusenstamm noch neu für die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum erschlossen werden können, will ich unter der Maßgabe entwickeln, dauerhaft bezahlbaren Wohnraum in qualitätsvollen, urbanen und lebenswerten Quartiere zu schaffen. An der Sicherstellung dieser städtebaulichen Entwicklungsziele müssen sich die angewandten Verfahren messen lassen. Um dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, fordere ich, möglichst große Flächen durch die Stadt, notfalls durch Gründung einer Wohnungsgesellschaft selbst zu entwickeln und Vorkaufsrechte auszuüben. Wir sollten die Chance nutzen, die Entwicklung dieser Gebiete mit großräumiger Planung in ihrer Gesamtheit zu berücksichtigen und zu steuern. Das bedeutet nicht, die Gebiete komplett zu bebauen. Ich erkenne die vorhandenen Qualitäten dieser Gebiete an und werde die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum mit dem Erhalt von Naturräumen und landwirtschaftlichen Flächen verbinden.
  • Ich stehe zur Nachverdichtung in der Stadt – aber mit Augenmaß und zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, nicht für neue, für die meisten unbezahlbar teure Eigentumswohnungen. Dabei gilt mein Augenmerk auch den bisherigen Gewerbe- und Wohnflächen und den schützenswerten Strukturen im Viertel. Nachverdichtung muss immer auch zu einer sozialen und qualitativen Bereicherung führen, von der alle profitieren. Entsprechend will ich das Fernmeldzeugamt, den Brückenbauhof und den ehemaligen Bauhof weiterentwickeln.
  • Gemeinsam mit den staatlichen Wohnungsbaugesellschaften, gemeinwohlorientierten Akteuren und von Genossenschaften will ich den gemeinnützigen Wohnungsmarkt weiter ausbauen und schütze so die Mieterinnen und Mieter dauerhaft vor dem Irrsinn der Mietpreisentwicklung.

Bezahlbaren Wohnraum schaffen

Mein Ziel ist es, ein echtes öffentliches oder gemeinnütziges Gegengewicht zu dem privaten, profitorientierten Wohnungsmarkt zu schaffen. 
Den Erwerb von Belegungsrechten durch die Stadt will ich intensivieren mit Hilfe der Teilnahme am Landesprogramm Großer Frankfurter Bogen

  • Ich möchte innovatives Bauen und neue Nutzungskonzepte fördern. Ich verstehe Häuser nicht als „Klötze in der Landschaft“, sondern möchte die Errichtung von hybriden Gebäudestrukturen mit abwechslungsreicher Architektur vorantreiben, die die kleinräumige Mischung unterschiedlicher Wohn- und Nutzungsformen ermöglicht.
  • Gerade junge Menschen haben es auf dem Heusenstammer Wohnungsmarkt besonders schwer. Deshalb will ich ein Programm „Junges Wohnen“ mit besonderen Wohnformen für junge Menschen in Ausbildung und junge Beschäftigte auflegen und will die Errichtung von solchen „tiny houses“ fördern. Dabei werden wir mit den Trägern im Sozialbereich und den hessischen Studentenwerken eng zusammenarbeiten. 
  • Ich habe großen Respekt vor der Lebensleistung der Seniorinnen und Senioren. Daher unternehme ich alles in meiner Macht stehende, um für die ältere Generation sicheres und bezahlbares Wohnen zu gewährleisten. Ich setze mich für ein lebenslanges Wohnrecht für Seniorinnen und Senioren in ihrer Wohnung ein, denn sie sollen vor Verdrängung geschützt sein. Im städtischen Bestand wenden wir dieses Prinzip schon heute an. Konsequent will ich den Aufbau eines bedarfsgerechten Tauschprogramms für Wohnungen voranbringen – auch über die städtischen Wohnungen hinaus. Dabei gilt: Die neue, kleinere Wohnung darf nicht mehr kosten als die alte, Umzugshilfen werden organisiert und die Umzugskosten übernommen.
  • Neue Wohnanlagen für Seniorinnen und Senioren werden auch im Bestand der städtischen Wohnungen durch Abbau von Barrieren und in Kooperation mit gemeinnützigen Trägern geschaffen, damit Menschen auch im Alter gut in Heusenstamm wohnen können. Sie sollen möglichst lange in ihrer vertrauten Wohnumgebung und ihrem sozialen Umfeld bleiben können, dafür werden Nachbarschafts- und Haushaltshilfen über die anerkannten sozialen Träger unserer Stadt verstärkt und ausgebaut.
  • Die städtische Obdachlosenunterkunft muss zukünftig einen menschenwürdigen Aufenthalt ermöglichen. 
  • Städtische Wohnungen sollen zukünftig barrierefrei umgebaut werden.
  • Die großen Flüchtlingsunterkünfte will ich auflösen.
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