Leistung wiederwählen
Beispiel Text Beispiel TextBeispiel TextBeispiel TextBeispiel TextBeispiel TextBeispiel Text
Thank you! Your submission has been received!
Oops! Something went wrong while submitting the form.
Trusted By The World Leading Companies

Klima- und Naturschutz für Heusenstamm
Wir alle haben eine Verantwortung, die natürlichen Lebensgrundlagen für künftige Generationen zu bewahren. Ich möchte, dass Heusenstamm auch beim Klimaschutz und der Energiewende in der Region Vorreiter ist. Grünflächen und Parks werde ich trotz des Wachstums der Stadt sichern und neu errichten. Sie spielen nicht nur für die Naherholung, sondern auch für das Stadtklima sowie den Arten- und Naturschutz eine entscheidende Rolle.


Heusenstamm wird klimaneutral

Heusenstamm soll sich zum Ziel setzen, bilanziell klimaneutral zu sein. Das Klimaschutzkonzept, das sich bereits in Umsetzung befindet, werde ich weiter umsetzen. Die dort beschlossenen Maßnahmen sollen alle umgesetzt werden. Die Klimawerkstätten und –foren sind ein voller Erfolg der aktiven Bürgerbeteiligung. Diese werde ich beibehalten. Das Ziel der Klimaneutralität und der Begrenzung der Erderwärmung sind ambitionierte Ziele, welche ohne eine ebenso ambitionierte Politik nicht erreichbar sind. Ein*e Klimaschutzmanager*in soll im Rathaus fest installiert werden und sämtliche erforderliche Arbeiten koordinieren. Ich fordere, dass die Stadt mindestens alle drei Jahre die Fortschritte in der Emissionsreduktion quantifiziert und transparent kommuniziert. In der Stadtverwaltung sollen - wo möglich - CO2-Emissionen vermieden werden. Städtische Fahrzeuge sollen zukünftig nur noch mit modernen, klimaschonenden Antrieben betrieben werden. Mit zahlreichen Einzelmaßnahmen und einem breiten Klimaschutzbündnis mit den Heusenstammerinnen und Heusenstammern, den Umweltverbänden, der Wirtschaft und der Politik will ich das Ziel „klimaneutrale Stadt“ erreichen.


Heusenstamm ist Energiewendestadt
Wir streben eine Ausbauinitiative „Erneuerbare Energien“ an. Heusenstamm soll mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Die von mir angestoßene E-Mobilität wird ausgebaut. In neue Bebauungspläne und die Stellplatzsatzung soll die Verpflichtung aufgenommen werden, bei Neubau E-Ladestellen auf privatem Grund zu errichten. Bei Neubauten und Heizungserneuerungen setzen wir uns technologieoffen für die, in Abhängigkeit der lokalen Gegebenheiten, ökologisch günstigste Variante ein. Heusenstamm strebt nach dem beschlossenen Klimaschutzkonzept an, die CO2-Emissionen für die Wärmebereitstellung im gesamten Stadtgebiet möglichst schnell und umfassend zu reduzieren. Zur CO2-Reduzierung ist eine konstant hohe Rate von Gebäudesanierung sowie Heizungsaustausch erforderlich. Solche Maßnahmen sollen durch Bereitstellung von Fördermittel beschleunigt werden. Dabei muss sichergestellt werden, dass die Maßnahmen nicht zu Lasten der Mieter*innen gehen; Klimaschutz geht sozialverträglich! Heusenstamm wird so zu einem Vorbild für eine erneuerbare und sozialverträgliche Umstellung städtischer Wärmeversorgung. In Neubauten und bei Heizungserneuerungen streben wir an, dass zum Heizen und zur Warmwasserversorgung elektrisch betriebene Wärmepumpen und Photovoltaik zum Einsatz kommen.


Energieeffizienz steigern
Unsere Klimaschutzziele sind ohne gesteigerte Energieeffizienz und massive Bemühungen im Bereich Gebäudesanierung unmöglich zu realisieren. Ich fordere deshalb, dass größere Bauprojekte, die mittels Bebauungsplänen realisiert werden, Investoren dazu verpflichtet werden, Quartiers-Energiekonzepte zu entwickeln, die perspektivisch eine CO2-freie Wärmeversorgung gewährleisten können und den zu erwartenden CO2-Ausstoß der Projekte beziffern. Die Stadt geht seit geraumer Zeit in der energetischen Sanierung ihres eigenen Gebäudebestands mit gutem Beispiel voran. Zur Erreichung der Klimaziele müssen deutlich mehr Gebäude pro Jahr saniert werden als bisher. Die Stadtverordnetenversammlung muss hier mehr Mittel bereitstellen. Durch gemeinsame Planung von energetischer Gebäudesanierung und regenerativer Energieversorgung unter Beachtung von wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist eine größtmögliche CO2-Einsparung möglich, die soziale Belange berücksichtigt. Stromsparmaßnahmen sind im Bereich der Kläranlage leicht umzusetzen. Hier wurden bereits während meiner Amtszeit erhebliche Investitionen getätigt. Hierzu zählt auch die Umstellung der Straßenbeleuchtung in der ganzen Stadt auf stromsparendes LED, die Mitte 2021 beginnen wird.


Saubere Luft und mehr Lärmschutz für Heusenstamm
Der Schutz vor Lärm und anderen Schadstoffen hat für uns einen hohen Stellenwert. Den vom Forum Flughafen und Region aufgelegten Maßnahmenkatalog lehne ich als Vertreter für fünf Städte in der Fluglärmkommission (Heusenstamm, Rodgau, Obertshausen, Seligenstadt, Hainburg) in den Teilen ab, wo willkürlich Flugrouten (segmented approach, RNP-to-xLS-Verfahren, Verlagerung von lauten Fliegern auf die 07-Abflugroute SULUS) verlagert werden sollen. Ich setze mich mit Nachdruck der von mir initiierten Initiative mit anderen Kommunen und Institutionen dafür ein, Fluglärm an der Quelle zu vermeiden und zu reduzieren, indem leisere Flugzeuge eingesetzt werden sollen. Zudem unterstütze ich Maßnahmen, die Kurzstreckenflüge einschränken und überflüssig machen, beispielsweise durch die Gestaltung von Start- und Landegebühren. Inländische Kurzstreckenflüge (z.B. Frankfurt-Düsseldorf oder Frankfurt-Nürnberg) sollen gänzlich untersagt werden. Ich werde weiterhin konsequent auf die Einhaltung des Nachtflugverbotes achten. Ich setze mich dafür ein, dass bei der Lärmbetrachtung der Gesamtlärm aus Schiene, Flugzeug und Straßenverkehr kumuliert betrachtet wird.


Bio & Regionale Produkte im städtischen Wirkungsbereich
Bei städtischen Veranstaltungen und in allen städtischen Einrichtungen wird der Anteil vegetarischer und veganer Gerichte deutlich erhöht. 100 % aller Lebensmittel sollen bio-zertifiziert und nach Möglichkeit regional und saisonal sein. Fleisch soll mittelfristig alleine aus artgerechter Haltung kommen. Durch den Einsatz von Bioprodukten in Kitas, Schulen und anderen sozialen Einrichtungen kommen auch Menschen, die sich privat keine Ernährung mit Bio-Produkten leisten können, in den Genuss einer gesunden Ernährung. Städtische Einrichtungen sollen zukünftig ausschließlich Waren von örtlichen Landwirten beziehen, soweit diese verfügbar sind. Damit will ich die örtlichen Landwirte stärken. Nach Möglichkeit sollen auf städtischen Festen und Veranstaltungen deutlich mehr Produkte aus artgerechter Haltung und in Bioqualität sowie aus regionaler Herkunft angeboten werden. Die Stadt soll eine Vorreiterrolle im Hinblick auf ökologische Aspekte wie z.B. Müllvermeidung, insbesondere Plastik legen. Um diese Vorreiterrolle auch im Bereich der biologischen Lebensmittel und Fleisch aus artgerechter Haltung einzunehmen, soll die Stadt gemeinsam mit den örtlichen Landwirten und ggf. anderen relevanten Akteuren Ziele definieren und Konzepte entwickeln und verbindlich einführen.


Heusenstamm plastikfrei
Mehr Beratungsangebote für die sortenreine Mülltrennung ist erforderlich, weil viele Menschen damit nicht klarkommen. Bildungsangebote in der Schule könnten hier hilfreich sein. Plastikvermeidung bei allen städtischen Veranstaltungen ist bereits auf den Weg gebracht. Stadtverwaltung, soziale Einrichtungen, Unternehmen und Bevölkerung müssen Hand in Hand dafür arbeiten, dass Heusenstamm die Stadt mit dem geringsten Plastikverbrauch wird.  Zudem werden wir uns dafür einsetzen, dass der Eintrag von Mikroplastik in die Bieberbach verhindert wird. Dazu streben wir an, eine 4. Reinigungsstufe in der Kläranlage zu installieren, die Mikroplastik, Medikamentenrückstände und multiresistente Keime aus dem Abwasser filtert. Die Anzahl von Mülleimern in der Stadt, die auch mit Aschenbechern ausgestattet sind, soll kontinuierlich fortgesetzt werden.


Natur und Wald als Lebensader der Stadt
Der Bieberbach, die Grünflächen und der Wald sind wahre Schätze, die es zu schützen gilt. Ich stelle sicher, dass naturschutzrechtliche Belange mit der Freizeitnutzung in Einklang gebracht werden. Erholung und Spaß sind nur möglich, wenn unser Bach und unsere Grünflächen nicht gedanken- oder rücksichtslos beansprucht werden. Die sehr erfolgreiche Renaturierung der Bieberbach soll in allen Bereichen der Heusenstammer Gemarkung und darüber hinaus fortgeführt werden. Vor allem setze ich mich dafür ein, dass auch in Dietzenbach Maßnahmen zum Schutz des Baches und der Wasserqualität eingeleitet werden. Die Aufnahme in das Landesprogramm „100 wilde Bäche“ begrüße ich. Ich möchte einen Naturlehrpfad unter Einbeziehung des Hofguts Patershausen errichten und um Rembrücken herum Streuobstwiesen (Projekt: essbare Stadt) etablieren.Unsere Wälder sind wahre Schätze, doch leider gehen die Bestände dramatisch zurück. Klimawandel, Waldwirtschaft, historische Fehlpflanzungen und Wildtierbestand sind Hauptursachen für das Waldsterben. Als wichtigste Gegenmaßnahme wird ein Einschlagstopp empfohlen sowie ein Einsatzverbot von Harvestern. Dies möchte ich gewährleisten und habe Entsprechendes bereits im Rathaus verfügt. Das Fällen von Waldbäumen darf nur noch aus Sicherheitsgründen erfolgen!Mit einer Waldschutzsatzung sollen unsere Wälder nachhaltig gerettet werden. Großflächige Wiederaufforstungen sollen folgen.


Wasserschutz
Wasser als Lebensquelle ist ein kostbares Gut für alle Lebewesen. Das Grundwasser- und Gewässerschutz möchte ich mich ein besonderes Augenmerk schenken. Die Sohlsanierung der Bieber soll bestmöglich erfolgen, um das Eindringen von Schadstoffen in das Grundwasser zu verhindern. Nach Abschluss der Sandauskiesung in Martinsee soll eine Rückverfüllung mit Fremdmaterial nicht mehr erfolgen. Der entstandene See soll für Flora und Fauna ganz erhalten bleiben.



Tierschutz
Ich stehe für einen respektvollen Umgang mit Tier und Natur, setze mich aktiv für den Schutz der Tiere ein und bekämpfe konsequent jede Form der Tierquälerei und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz.
Das Tierheim Dreieich kann weiter auf meine Unterstützung zählen. Ich setze mich dafür ein, dass auch die Vereine, die sich um Wildtiere in Not in der Stadt kümmern, eine Unterstützung bekommen (z.B. die Wildtierhilfe mit einer Auffangstation im Offenbacher Waldzoo).
Bei allen Bauvorhaben achten wir auch auf die Belange des Tier- und Artenschutzes und berücksichtigen bei den Bauprojekten von Beginn an dort lebende Tiere, z. B. durch Bruthöhlen und Niststeine in den Fassaden. Dies gilt auch für die Gestaltung von Grünflächen. Bei jedem städtischen Blumenschmuck soll auf Bienen- und Insektenfreundlichkeit geachtet werden. Die Biodiversität soll durch Anlegen von Blühwiesen gestärkt werden. Durch eine zweischürige Mahd sollen Grünflächen dauerhaft als Lebensraum für Bienen und Insekten geschützt werden. Patershausen soll zukünftig weiterhin als ökologisch verträgliche, nachhaltige Landwirtschaft erhalten und der Patershäuser Hof nach Möglichkeit durch Hilfe von Stiftungen für eine ökologisch-soziale Nutzung wiederbelebt werden. Die Gesellschaft von Haustieren hat sich in vielen Studien für zahlreiche Menschen in vielerlei Hinsicht als ausgesprochen positiv erwiesen. Ich will erreichen, dass in den Alten- und Pflegeheimen das Zusammenleben mit Haustieren erlaubt wird.
Eine städtische Hundewiese soll errichtet werden, die den Freilauf von Hunden in erlaubt und Leinenpflicht und Betretungsverbot im Sinne eines rücksichtsvollen Miteinanders und zum Schutze von Kindern, Radfahrer*innen und Sport*innen regelt. Die Fläche zwischen der Kläranlage und den Bahnschienen erscheint als geeignete Fläche.
Die Hundesteuer für einen Hund pro Haushalt (Ausnahme: gefährliche Listenhunde) soll abgeschafft werden.

we love what we do
We’re super happy to talk to you.
Feel free to ask anything.