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Eine wirksame und gerechte Sozialpolitik ist mir ein besonderes Anliegen. Sie zeichnet sich durch den Anspruch aus, allen ein menschenwürdiges Leben mit einer Vielzahl an Chancen und Möglichkeiten zu bieten. Bedürftigen in den unterschiedlichsten Lebenslagen helfen, Menschen nicht im Stich lassen, Raum, Aufmerksamkeit und Beratung bieten und Bildungs- und Teilhabechancen erhöhen. Das sind kurzgefasst meine Ziele, die ich unvermindert weiterverfolgen werde. 

Zusammenhalt

Gesellschaftlicher Zusammenhalt sollte nicht eine bloße Floskel sein. Die Pandemie hat gezeigt, dass die Menschen in Heusenstamm in Not zusammenstehen und sich gegenseitig helfen. Die aufgebauten Strukturen will ich fördern. Die Gruppe „Heusenstamm hilft!“ soll dauerhaft etabliert werden. Niemand soll alleine gelassen werden. Kein Mensch hat Einsamkeit oder Ausgrenzung verdient. Mit einem „Soziales Netz Heusenstamm“ will ich ein städtisches Konzept zur Verhinderung von Einsamkeit aufstellen. Alle Menschen verdienen unabhängig von ihrer Ethnie, Herkunft, Hautfarbe, sexueller Orientierung und Stand Wertschätzung und Respekt. Toleranz statt Ausgrenzung ist die Grundlage für ein friedliches Miteinander. Mit der von mir eingerichteten Integrationsstelle, dem Projekt Demokratie Leben und das beschlossene Vielfaltskonzept will ich den Zusammenhalt in unserer Stadt verstärken. Extremismus, Menschenverachtung, völkische oder nationalsozialistische Ideologien lehne ich entschieden ab.

Eine Stadt für alle Familien

In kaum einer anderen Lebensphase sind Menschen so beansprucht wie in den Jahren der Familiengründung und des Aufwachsens der Kinder. Job, Familie und vielleicht schon pflegebedürftige Eltern: Allem gerecht zu werden, erfordert sehr viel Kraft und auch Geld, das gerade junge Familien häufig nicht haben. Ich habe den Anspruch, für alle Familien umfassend da zu sein. Umbrüche und Übergänge, z.B. vom Kindergarten in die Schule oder von der Schule in die Ausbildung, aber auch eine Trennung oder Scheidung, sollen von Kindern und Eltern so gut wie irgend möglich gemeistert werden können. Deshalb habe ich die Lebenswirklichkeit aller Familien, seien es Mutter und Vater, gleichgeschlechtliche Eltern, Patchwork-Familien oder Alleinerziehende, von der Schwangerschaft bis zum Ende der Ausbildung des letzten Kindes umfassend im Blick. Heusenstamm ist eine familienfreundliche Stadt. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf will ich weiterhin gewährleisten.

Mein Leitbild vom Kind

Ich will konzeptionell die Grundbedürfnisse eines jeden Kindes befriedigen und ihn als einzigartigen, offenen und neugieren Menschen schützen. Jedes Kind, jeder Jugendliche und jedes Elternteil in Heusenstamm wird als Persönlichkeit in seiner Ganzheitlichkeit akzeptiert, ohne Wertung von Herkunft, sozialem Status, Religion, Geschlecht oder anderen Besonderheiten. Teilhabe, Partnerschaftlichkeit, Demokratie und die Kinderrechte sind Grundlagen des Miteinanders. Die Kinder und Jugendlichen werden begleitet, unterstützt und geschützt in einer stabilen Gemeinschaft, in der jeder einzelne willkommen und bedeutsam ist. Kindern, Jugendlichen, Eltern und Menschen begegne ich offen, vertrauensvoll und achte die Persönlichkeit jedes Einzelnen. Bildung und Erziehung als frühpädagischer Ansatz ist mir wichtig. Hierfür mache ich mich stark. Das habe ich bereits unter Beweis gestellt.

Babyjahre

Um Familien in der ganz besonderen Zeit mit Baby zu unterstützen, will ich die Stadt so babyfreundlich wie möglich gestalten:

  • Kreuzungen sollen über abgesenkte Gehsteige verfügen und die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel soll erleichtert werden
  • Ich möchte ein städtisches Verleihsystem für Babybedarfsartikel, die man oft nur einige Monate lang benötigt schaffen. So bekommen alle Heusenstammer Familien Zugang zu qualitativ hochwertigen Produkten zu günstigen Preisen. Auch die Einführung eines Verleih- und Liefersystems für ökologische Wickelsysteme will ich prüfen, um einen aktiven Beitrag zu Müllvermeidung und Klimaschutz zu leisten.

Kinderbetreuung

Die Kinderbetreuung wurde unter meiner Führung sehr ernst genommen und die Missstände, die aus der Fehlplanung der Vergangenheit resultierten, größtenteils beseitigt. 
Die Kinderbetreuung für Kindergartenkinder über drei Jahre wurde während der Amtszeit komplett gebührenfrei gestellt. Dafür habe ich mich enorm eingesetzt, denn der Zugang zu Bildungseinrichtungen –Kindertagesstätten sind solche- muss niedrigschwellig und kostenfrei sein.
Die Kinderbetreuung muss in den nächsten Jahren noch weiter ausgebaut sowie flexibler werden und auf die individuellen Lebenskonstellationen der Heusenstammer Familien sowie die individuellen Bedarfe der Kinder eingehen. Mit der Heusenstammer „Leitbild Kind“ will ich ein Instrument schaffen, das eine am Bedarf ausgerichtete Förderung aller Kinder ermöglicht. Aber es bleibt noch viel zu tun. Die für mich wesentlichen Aspekte in diesem Zusammenhang sind:

  • Kinderbetreuungseinrichtungen können flexibler und am Bedarf der Familien orientiert gebucht und besucht werden.
  • Es werden Betreuungskonzepte entwickelt für Randzeiten (morgens, abends) und Notsituationen (u.a. bei Krankheit), die sich insbesondere an Alleinerziehende und Eltern im Schichtdienst richten.
  • Die Ferienschließzeiten werden auf das organisatorisch mögliche Minimum reduziert, so dass Eltern mit mehreren Kindern nicht mehr das Problem unterschiedlicher Schließzeiten haben.
  • Die Verpflegung („regional, saisonal, bio“) in Krippen, Kindergärten und Horts soll mittel- bis langfristig kostenfrei werden, die noch vorhandenen Besuchsgebühren entfallen.
  • Heusenstammer Eltern werden künftig frühzeitig Gewissheit darüber haben, welchen Betreuungsplatz ihre Kinder erhalten. Dazu wird die Vergabe aller freiwillig geförderten Krippen-, Kindergarten- und Hortplätze künftig zentral durch gemeinsame Vergabestelle erfolgen.
  • Die Öffnungszeiten der Kitas sind verlässlich und flexibel, unsere Einrichtungen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Deshalb will ich insbesondere für Alleinerziehende und Beschäftigte im Schichtdienst auch die Betreuung in den frühen Morgenstunden und am Abend ausbauen. Mir ist bewusst, dass hierfür mehr Personal benötigt wird.

Kindertagespflege

Die Kindertagespflege will ich ausbauen und über unser Frauenbüro weiterhin eng begleiten. Mit der beschlossenen städtischen Förderung erfahren die Tagesmütter eine Anerkennung und Wertschätzung ihrer Arbeit. Auch in Zukunft werde ich benötigte Hilfsmittel, z.B. Kinderbusse unbürokratisch zur Verfügung stellen. Die regelmäßigen Bürgermeistergespräche werden aufrecht erhalten.

Kindereinrichtungen

In den letzten fünf Jahren habe ich die Versäumnisse der Vergangenheit abgearbeitet und viele neuen Kindereinrichtungen auf den Weg gebracht. In Zukunft muss bei der Entwicklung von Neubaugebieten in erster Linie an die sozialen Einrichtungen und Platz für solche Einrichtungen gedacht werden. Wir haben es geschafft, dass nach jahrelanger Diskussion endlich die Kindergartengebühren abgeschafft wurden. Ziel muss es sein, auch im Krippenbereich ein kostenloses Angebot bereitzuhalten. Innovativen und außergewöhnlichen Modellen habe ich eine Chance gegeben, um eine Angebotsdiversität zu haben: So ist beispielsweise die Waldkita entstanden. Ich will  auch in Zukunft alles unternehmen, damit in einer modernen Gesellschaft jedes Kind auf Wunsch einen Betreuungsplatz erhält. Auf dem Campus Heusenstamm könnte eine Betriebskita entstehen. Wenn wir eine attraktive Familienstadt sein wollen, führt kein Weg daran vorbei, dass in Zukunft weitere Kindereinrichtungen gebaut und in Betrieb genommen werden. Ich will den eingeschlagenen Weg der Akquise von Fachkräften weiterführen und jede Möglichkeit nutzen, Erzieher*innen zu gewinnen. Es sollen keine Wartelisten mehr entstehen. Den Rechtsanspruch der Kinder nehme ich ernst. Ich schätze die Vielfalt an Trägern. Neben den städtischen, konfessionellen Trägern sollen in Zukunft auch weitere freie Träger hinzukommen. 

Akquise von Fachkräften

Das eingeführte Anreizsystem ist vorbildlich und hat schon gewirkt. Den Erzieherinnen und Erziehern sollen ideale Rahmenbedingungen angeboten werden. Faire Löhne, schon während der Ausbildung, die ein würdiges Leben in der Rhein-Main-Region zulassen, wurden eingeführt. Pädagogische Freiheiten für Erzieherteams in den jeweiligen Einrichtungen, über die gesetzlichen Vorschriften des Kinderförderungsgesetzes hinausgehendes zusätzliches Personal, Freistellungen von Leitungseinrichtungen, Supervisionen, Fortbildungsmöglichkeiten, Jobtickets sollen weitergeführt werden. Flache Hierarchien zum Bürgermeister gewährleisten bereits jetzt, dass jede*r Erzieher*in gehört wird und Konzepte umgesetzt werden. Das von mir eingeführte System der Erzieher-Akquise zeigt schon erste Früchte. Die Reservierung von Ausbildungsplätzen an den Ausbildungsschulen, praxistintegrierte vergütete Ausbildung, duales Studium, Anwerben ausländischer Fachkräfte werden in den nächsten Jahren für viele Städte ein Vorbild sein; Heusenstamm macht es vor.

Vierte Grundschule

Ich freue mich, dass es mir gelungen ist, den Kreis Offenbach vom Bau der vierten Grundschule zu überzeugen. Die vierte Grundschule soll nach den modernsten Standards gebaut werden und auch Räume für die Schulkindbetreuung beinhalten, die 100 % aller Schülerinnen und Schüler versorgen kann. Das ist einmalig in Heusenstamm. Darüber hinaus wird diese Grundschule barrierefrei sein und Inklusionskinder aufnehmen, Räume für die Schulsozialarbeit haben und eine Sporthalle, die auch für die Öffentlichkeit, z.B. Vereine, zur Verfügung steht.

Schulwegsicherheit

Ich unterstütze die Initiativen der Heusenstammer Schulen, die ihre Schülerinnen darin bestärken, zu Fuß zur Schule zu kommen. Um dies zu unterstützen, lege ich einen Fokus auf Schulwegsicherheit Der Umbau des Knotenpunktes Herder-/Kolpingstraße war ein erster Schritt. Die große Kreuzung Ring-/Hohebergstraße muss für Schulkinder entschärft werden. Die Mittelinseln müssen ausreichend dimensioniert sein, damit Kinder mit ihren Fahrrädern vollständig darauf stehen können. 

Ausbau der Schulkindbetreuung/des Horts

Im Hinblick auf den vom Bund angekündigten Rechtsanspruch für die Nachmittagsbetreuung an Grundschulen will ich sicherstellen, dass genügend Räume zur Verfügung stehen. Für die Adalbert-Stifter-Schule sollen die Räume im Familienzentrum und damit in unmittelbarer Nähe entstehen. Für die Otto-Hahn-Schule wird der Hort bereits ausgebaut. Hier gehe ich davon aus, dass dies 2021 bereits abgeschlossen werden kann. Für die Mathias-Claudius-Schule sollen ebenfalls mittelfristig Räume auf dem Schulgelände entstehen. Bis dahin soll das Haus der Begegnung für die Nachmittagsbetreuung herangezogen werden. Mit einem digitalen Bildungsangebot sollen die Kinder gefördert werden.

Modernisierung und Ausbau des Adolf-Reichwein-Gymnasiums (ARG)

Das Adolf-Reichwein-Gymnasium muss ausgebaut und modernisiert werden. Als Kreistagsabgeordneter mache ich mich hierfür beim Schulträger stark. Wichtig ist auch, dass die Schule mit Breitband versorgt wird und digitale Strukturen erfährt.

Modernisierung der Adolf-Reichwein-Schule (ARS)

Das Adolf-Reichwein-Gymnasium muss ausgebaut und modernisiert werden. Als Kreistagsabgeordneter mache ich mich hierfür beim Schulträger stark. Wichtig ist auch, dass die Schule mit Breitband versorgt wird und digitale Strukturen erfährt.Wir werden uns ebenfalls dafür einsetzen, dass die Adolf-Reichwein-Schule auch moderne digitale Strukturen erfährt. Ich begrüße sehr, dass die ARS als Ernst-May-Denkmal geschützt wird.

Jung sein, Raum haben

Die Jugendphase hat sich immer stärker ausgedehnt, die Anforderungen haben sich verändert. Ich sorge dafür, dass alle jungen Menschen die Herausforderungen der Qualifizierung, Selbstpositionierung und Verselbstständigung erfolgreich meistern können. Dazu gehört selbstverständlich neben einem breiten Angebot an unterschiedlichen Schulen mit Schulsozialarbeit, in denen individuelle Förderung gelingt, auch eine gut ausgestattete Infrastruktur im Bildungs- und Freizeitbereich (Freizeitstätten, Bibliotheken, Jugendkultur, Sportstätten, Bolz- und Streetballplätze, Ausbau der Jugendspielbereiche). Kindheit und Jugend bestehen nicht nur aus Schule! Neben Angeboten und Infrastruktur brauchen junge Menschen selbstbestimmte (Frei)Zeit und frei gestaltbare Räume. Die Jugendarbeit will ich zukünftig dezentral, also stadtteilbezogen gestalten, wobei ein zentrales Jugendhaus modern entstehen soll. Hierfür eignet sich das Campus-Gelände. Für mich sind auch Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung zu allererst Kinder und Jugendliche. Ich schaue auf ihre Bedarfe als junge Menschen und setze mich dafür ein, dass sie Angebote der Jugendarbeit in Anspruch nehmen können. Inklusion ist wichtig.

Mitbestimmung für Jugendliche 

Gemeinsam will ich mit Jugendliche demokratische Teilhabe- und Partizipationsmöglichkeiten bis zu einem Heusenstammer Jugendparlament erörtern. Jugendliche sollen über ein eigenes Budget frei verfügen dürfen und sich bei Projekten, die sie betreffen, mitwirken können.

Frauen und Mädchen mit gleichen Chancen und Möglichkeiten in allen Lebensbereichen

Ich unterstütze Mädchen und Frauen in allen Lebenslagen und in jedem Alter dabei, ihr Leben so gestalten zu können, wie sie das möchten – frei von gesellschaftlichen Zwängen und Erwartungshaltungen. Junge und alte Frauen, Frauen mit Behinderungen, Alleinerziehende, Lesben, berufstätige Frauen – mit Kindern oder ohne, Migrantinnen und Frauen, die Familienarbeit leisten: Sie alle sollen in Heusenstamm nach ihren Vorstellungen gut und sicher leben können. Nach vielen Jahrzehnten feministischen Kampfes ist es an der Zeit, dass Mädchen und Frauen endlich mit den gleichen Möglichkeiten aufwachsen und leben können wie Männer. Ich stemme mich gegen einen rechtskonservativ motivierten Rollback in längst vergangen geglaubte Zeiten und möchte Gleichstellung in allen Lebensbereichen erreichen, weiter stärken und auszubauen.Bei der Unterbringung weiblicher Geflüchteter wird auf ihre besonderen Bedürfnisse Rücksicht genommen. Frauen mit Migrationshintergrund, die neu in Heusenstamm leben, sollen von Beginn an die Möglichkeit erhalten, kostenfrei an Sprachkursen teilzunehmen und so die Grundlage zu legen für eine Integration in den Arbeitsmarkt, wirtschaftliche Selbstständigkeit und ein selbstbestimmtes Leben.Gewalt in jeglicher Form gegen Frauen und Mädchen verurteile ich scharf.

Inklusion als ein leitender Gedanke in jedem politischen Handlungsfeld

Nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention ist die Inklusion noch immer ein Ziel, das ich sehr konsequent und umfassend verfolge. Menschen mit Beeinträchtigungen müssen in allen Lebensbereichen und an allen Angeboten gleichberechtigt teilnehmen können. Dazu bedarf es des Abbaus von baulichen Barrieren ebenso wie des Einreißens der Barrieren in Strukturen und Haltungen.

  • Ich will Zugangsbarrieren zu allen Bereichen der Daseinsvorsorge abbauen und die Beschäftigen der Stadtverwaltung schulen, in einfacher Sprache zu kommunizieren. Der städtische Internetauftritt soll barrierearm gestaltet werden.
  • Familien mit einem behinderten Kind erleben aufgrund ganz unterschiedlicher Zuständigkeiten oft einen Behörden-Dschungel, in dem sie sich kaum zurechtfinden. Ich will für Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen deshalb eine zentrale Beratungsstelle in interkommunaler Zusammenarbeit einrichten, die ihnen schnell den richtigen Ansprechpartner vermittelt.

Gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern in der Stadtgesellschaft, den Vereinen will ich in den kommenden Jahren die Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen weiter verbessern.

Senioren

Heusenstamm hat die im Durchschnitt älteste Bevölkerung im Kreis Offenbach. Über 25 % der Menschen sind älter als 65 Jahre. Ich setze mich immer schon für die Menschen ein, die ihren Lebensabend hier verbringen wollen. Die Stadt muss für diese Menschen, die mit zunehmenden Alter andere Herausforderungen zu stemmen haben, Angebote bereithalten. Im Alter aktiv sein und fit und mobil zu bleiben, sind wesentliche Punkte. Im Alter im gewohnten Wohnumfeld sorgenfrei leben zu können und bestens versorgt zu sein, Hilfs- und Pflegeangebote zu bekommen, steigert die Lebensqualität. Geselligkeit, Schutz vor Vereinsamung und aktive Sozialkontakte runden das Angebot ab. Ich will, dass der jährliche Seniorenausflug kostenlos für alle Rentner*innen angeboten wird.

In Heusenstamm alt werden

Die Heusenstammerinnen und Heusenstammer wird das sinkende Rentenniveau aufgrund der hohen Mieten, aber auch aufgrund vieler prekärer Erwerbsbiografien, besonders existenziell treffen. Immer mehr Seniorinnen und Senioren werden im Alter nicht mehr über ausreichend eigene finanzielle Ressourcen verfügen. Dabei werden viele von ihnen immer älter. So wird die Zahl der über 80jährigen in den kommenden zehn Jahren um 50 % zunehmen. Deshalb werde ich die bereits in der aktuellen Amtsperiode deutlich gestärkten Strukturen, die allen Älteren bis zuletzt ein menschenwürdiges Leben mit einem hohen Maß an materieller, sozialer und kultureller Teilhabe im vertrauten Umfeld ermöglichen sollen, noch weiter ausbauen und verbessern:

  • Die Stadt berät ältere Menschen aktiv zu ihren Möglichkeiten und Rechten. Die Zahl und Ausstattung der Alten- und Service-Zentren, der Beratungsstellen und Senioren-treffs wird systematisch und kontinuierlich an die wachsenden Bedarfe der Bevölkerung im Rentenalter angepasst und innovativ weiterentwickelt.
  • Solange die Grundsicherung im Alter nicht vom Bund auf das von der Wohlfahrt definierte Niveau eines menschenwürdigen soziokulturellen Existenzminimums angehoben wird, will ich das mit eigenen kommunalen Leistungen kompensieren. Seniorinnen und Senioren unterhalb der Armutsrisikogrenze ohne Anspruch auf Grundsicherung unterstützen wir durch kostenfreie Kultur-, Freizeit- und Mittagsangebote. Der Schwimmbadbesuch soll für Senioren mit geringen Renteneinkünften kostenfrei möglich sein.
  • Ehrenamtliches Engagement im Rentenalter darf und soll vergütet werden, insbesondere bei denen, die kontinuierlich ihr Wissen und ihre Kraft einsetzen, um anderen zu helfen, selbst aber nur über eine geringe Rente verfügen. Ehrenamt soll kein Hauptamt ersetzen, aber kann gerade im Bereich der hauswirtschaftlichen Nachbarschaftshilfe unverzichtbar sein, um den Bedarf der Heusenstammerinnen und Heusenstammer an entsprechenden Leistungen zu decken. Die während der Corona-Virus-Pandemie entstandene Gruppe „Heusenstamm hilft!“ soll materiell und immateriell dauerhaft unterstützt. 
  • Für Seniorinnen und Senioren hat das Internet zur Bildung, aber auch für den Kontakt mit Familie und Freunden eine zunehmende Bedeutung. Alter darf daher kein Zugangshindernis zu den Möglichkeiten der neuen Medien darstellen. Ich will Fortbildungen im Bereich Internet, Smartphone, Cloud-Dienste und moderner IT-Komponenten sowohl in der Heusenstammer Volkshochschule, den Alten- und Servicezentren wie auch der Heusenstammer Stadtbibliothek anbieten. 
  • Seniorinnen und Senioren müssen angstfrei auf die Straße gehen können. Sie sollen Ruhebänke und Zugang zu WC-Anlagen erhalten.

Seniorengerechtes und bezahlbares Wohnen

Senioren müssen sich eine Wohnung und damit ein Leben in Heusenstamm im Alter leisten können. Senioren sollen so lange wie möglich gut daheim leben können. Ich will bezahlbare Wohnungen errichten, die barrierefrei sind und auf die Bedürfnisse von alten und behinderten Menschen zugeschnitten sind. Stadtquartiere werden barrierefrei geplant bzw. so verändert, dass sie älteren Menschen gerecht werden. Heusenstamm soll eine Stadt der kurzen Wege werden. In allen Stadtvierteln werden Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit haben, sich eigenständig zu versorgen. Neue Wohnprojekte erlauben die Begegnung zwischen Jung und Alt mit dem Ziel, solidarisches Handeln zum Wohle der jeweils anderen Generation zu ermöglichen, sich gegenseitig zu unterstützen und so neue Lebensqualität zu schaffen.

Ausbau des Pflegeangebots

Das Pflegeangebot in der Stadt will ich bedarfsgerecht ausbauen.

Gesundes Leben in Heusenstamm

Die medizinische Versorgung will ich in allen Fachgebieten erhalten und ausbauen. Eine Förderrichtlinie für Ärzteansiedlungen ist beschlossen worden, damit sich vor allem Berufsänfängerinnen und –anfänger in Heusenstamm niederlassen können. 

Bildung als Schlüssel zur Zukunft

Ich will kulturelle Bildung, künstlerische Ausbildungsangebote und Möglichkeiten der selbständigen Aneignung von Wissen und Schulung von Fantasie. Die Angebote der städtischen Musikschule, der Stadtbücherei und der Volkshochschule sollen dabei mit den Bedarfen der Menschen mitwachsen und weiterentwickelt werden, insbesondere im Bereich der digitalen Angebote. Ich möchte einen Maßnahmenkatalog zum Bildungsziel „Digitale Souveränität“ entwickeln und umsetzen, der alle Heusenstammerinnen und Heusenstammer im digitalen Wandel unterstützt. Durch eine kommunale Demokratieförderung mit der Partnerschaft für Demokratie im Rahmen des Programms Demokratie Leben will ich weiterhin die Bildungsforschung und die Anwendung innovativer Programme zur Erwachsenenbildung, zum Kampf gegen Vorurteile, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Homophobie unterstützen.

Kulturvielfalt

Kultur ist für mich eine unverzichtbare Bedingung des Dialogs in unserer Stadt. Dabei ist die vornehmste Aufgabe Freiheit und Autonomie der Kunst zu gewährleisten. Unter dieser Prämisse geht es uns darum, die Rahmenbedingungen, unter denen sich Kunst und Kultur entfalten können, zu gestalten. Kultur ist Vielfalt. Mein Anspruch ist die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Kultur bietet der Stadtbevölkerung gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungsräume. Hier werden Perspektiven der Gesellschaft immer wieder neu diskutiert und verhandelt. Die Förderung sozial benachteiligter Gruppen in allen Bereichen der städtischen Kultur ist mir ein besonderes Anliegen. Ich will Teilhabegerechtigkeit, eine Kultur von allen für alle, und zwar unabhängig vom jeweiligen sozialen Status oder den finanziellen Möglichkeiten einzelner. Ich möchte prüfen, ob die Gründung einer eigenen Kulturgesellschaft ein nachhaltiges und wertvolles Angebot schaffen kann, um die Vielzahl der Vereine und Kulturschaffenden in Zukunft noch stärker gemeinsam zu organisieren und stadtteilübergreifend zu vernetzen sowie Kräfte, Wissen und Ressourcen zu bündeln. Ich möchte die Koordination und Information über die Vereine sowie deren Arbeiten und Veranstaltungen verbessern. Hierzu will ich einen offenen Arbeitskreis „Kreative Köpfe“ einsetzen.  Das vorhandene Kulturprogramm will ich um einen „Kulturherbstprogramm“ ergänzen und auch 

Bühne und Raum für die Kultur

Wichtig für eine vielfältige Kulturszene in Heusenstamm sind zu allen Zeiten aber auch ausreichend Mittel. Ich will deshalb die Kulturförderung, insbesondere im Bereich der freien Szene und Vereine, deutlich ausweiten. Kunst, Kultur und Kreativität brauchen Raum. Dafür will ich, gerade vor dem Hintergrund steigender Mieten und Flächenknappheit, mehr offene Räume und Begegnungsstätten erschließen. Ein Kreativquartier rund um das Schloss ist für mich als Kulturstandort denkbar und von zentraler Bedeutung. Die Überlegungen hierzu werde ich öffentlich präsentieren. Die Idee will ich im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes umsetzen. Es schafft für alle Künstlerinnen und Künstler sowie für die Kreativwirtschaft Räume und leistet als Produktions- und Aufführungsort Unterstützung, um die künstlerische Arbeit zu verwirklichen und zu präsentieren.

Saal der Vereine

Den Saal der Vereine möchte ich auf den Campus Heusenstamm verlegen.

Haus des Ehrenamts

Die Schlossmühle will ich als als Haus des Ehrenamts zur zentralen Anlaufstelle für Vereine und Ehrenamtliche gestalten. Ich habe höchsten Respekt vor dem herausragenden Engagement der ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger. Ihren Einsatz für die Gesellschaft unterstütze und fördere ich zuverlässig.

Vereinsförderung

Die Vereinsförderung wurde während meiner Amtszeit aufgestockt. Ich möchte die Vereinsförderung weiter aufstocken und das vielfältige Vereinsangebot aufrechterhalten. Vereine sollen bei Eigeninvestitionen weiterhin finanziell unterstützt werden. 

Sportförderung

Sport spielt im Leben vieler Menschen eine große Rolle und ist dabei weit mehr als nur Bewegung. Sport wirkt gesunderhaltend, inklusiv und integrierend, bedeutet gemeinschaftliches Miteinander und soziale Interaktion, besitzt großen Stellenwert in der Kinderbetreuung und Kindererziehung und hat sowohl als Freizeitaktivität als auch als Berufsweg enorme wirtschaftliche Bedeutung. Die zukunftsorientierte Sportentwicklung, die den Ausbau der Sportinfrastruktur und die Förderung des Breitensports beinhaltet, ist einer meiner Schwerpunkte. Martinsee will ich als Sportzentrum in Zusammenarbeit mit den Vereinen modernisieren und ausbauen. Mit dem Rugbyklub Heusenstamm und der SG Heusenstamm will ich die Überlegungen für den Neubau eines Vereinsheimes fortsetzen und finalisieren. Mit Fördermitteln will ich das Stadion, insbesondere die Tartanbahn ertüchtigen. Die Umkleidekabinen werde ich sanieren lassen. Der Hartplatz soll umgestaltet werden. Zur Energieeinsparung will ich das Beleuchtungssystem auf LED umstellen. Ich unterstütze den TSV Heusenstamm bei der Gestaltung ihres Jubiläums und bei ihrem Vorhaben, eine neue Halle zu bauen. 

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